Woher kommt der Name?

Bluewaters Ursprung und Geschichte, erzählt von Chris Bond.

Mein Name ist Chris Bond

Ich bin der Gründer und Geschäftsleiter von Bluewater Learning Inc. Meine Firma ist auf Strategie, Auswahl, Implementierung und den Einsatz von HCM, Learning und Talent Management Systemen spezialisiert. Bluewater Learning wurde 2003 gegründet. Ich wurde oft gefragt, wie ich auf den Namen Bluewater kam. Wie mit vielen Dingen im Leben gibt es auch hierzu eine Geschichte.
Ich begann meinen aktuelle Karriere in der Lernindustrie 1989. Damals arbeitete ich bei Westcott Communications, einer innovativen Firma,
die spezifisches Training via Satellit anbot. Ich war jung und fleißig, und wurde als harter Arbeiter anerkannt. Mir wurde klar, dass ich mit dem Talent gesegnet war, die Karriereleiter hochzuklettern. Während der Tage der dot.com-Blase wurde ich von einem Start-Up Lernanbieter aus dem Silicon Valley, die eine Filiale in Texas eröffnen wollten, von Westcott Communications abgeworben. Mir wurde ein beeindruckender Titel, ein dementsprechendes Gehalt und ein anstehender Börsengang versprochen. Ich nahm die Position an, stellte jedoch bald fest, dass die Firma nicht das kapitale Fundament hatte, welches sie vorgegeben hatte und der versprochene Börsengang wurde durch die ökonomischen Folgen von 9/11 schnell ausgehebelt. Nach meinem ursprünglichen Wechsel befand ich mich zwei Mal in Folge dessen auf Arbeitssuche, erlebte Ähnliches bei anderen Firmen, und wurde zum Opfer schwieriger wirtschaftlicher Zeiten. In einem Zeitraum von 18 Monaten war ich Teil von drei verschiedenen Insolvenzen, was mich sehr bestürzte. Natürlich lernte ich in dieser Zeit so Einiges darüber, was man in der Geschäftswelt NICHT tun sollte, aber mir war noch nicht bewusst, dass ich auch sehr viel darüber gelernt hatte, wie man ein Geschäft in schweren Zeiten über Wasser hält. Während ich darüber nachgrübelte wohin mich meine Arbeitssuche führen würde, begann ich als Freelancer im Bereich Ertragsgenerierung, als ein vorrübergehendes Einkommen, während ich auf das nächste Jobangebot wartete. Ich hatte den großen Wunsch meine eigene Firma zu gründen, doch mir fehlte das Selbstvertrauen und ich hatte keinen klaren Businessplan, was meinem Wunsch den Wind aus den Segeln nahm.

„Meine Frau sah meine Arbeitslosigkeit als eine Möglichkeit für uns, endlich einen längst fälligen Urlaub zu machen, weit weg von den täglichen Mühen, die das
Aufziehen dreier Kinder so mit sich bringt. Damals schien es mir keine gute Idee zu sein, Geld für Urlaub auszugeben, doch meine Frau bestand darauf, dass ein paar Tage Auszeit schon keine finanzielle Katastrophe seien, und dass der Urlaub mir helfen könnte, meine Situation in neuem Licht zu betrachten. So machten wir uns ohne die Kinder auf zu einem Urlaub in einem All-Inclusive-Resort auf der Halbinsel Yucatan. Für meinen Geschmack zu weit weg von Computern, Mobiltelefonen und jeglicher Form von Verbindung zu meiner Jobsuche. Der Gedanke bereitete mir Sorgen, doch ich ging widerstrebend mit.“

Da waren wir also, in einem abgeschiedenen Resort. Keine Handys, keine Kinder und kein Geld für Freizeitaktivitäten. Meine Frau teilte mir mit, sie plane die Sonnenstunden des Tages damit zu verbringen am Strand zu liegen und zu lesen. Ich wusste ja, dass meine Frau eine unersättliche Leserin war, aber mal im Ernst, sie wollte bis zu acht Stunden nur am Strand sitzen und nichts anderes tun als zu lesen? Das klang für mich nicht nach einem tollen Urlaub. Einfach nur still sitzen war nichts für mich. Wo ist der Pool? Wo gibt’s Volleyball? Wo kann man Schwimmen? Wie wäre es mit einer Runde Joggen oder Schnorcheln? Du willst wirklich nur dasitzen und lesen? Ich wusste wie geschäftig unsere Leben mit drei aktiven Kindern waren. Meine Frau war Zuhause ständig in Bewegung, so verstand ich ihr Bedürfnis nach ungestörter Lesezeit. Für sie war das ein kostbares Gut. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich nicht zum Vergnügen lese. Wenn ich zwei Absätze in einem Roman lese, schlafe ich schon ein. Ich respektierte den Wunsch meiner Frau nach dringend benötigter Lesezeit, gab nach und legte mich still neben sie in der Hoffnung auf ein paar Nickerchen. Ich war bekannt dafür überall und zu jeder Zeit einschlafen zu können, es sollte mir also nicht schwer fallen, richtig?

Tag eins unseres Aufenthaltes: Ich marschiere raus zu den Strandliegen, bereit für mein Morgen-Nickerchen. Seltsamerweise schaffte ich es aber nicht, in meine übliche Schlaf-Trance zu fallen. Meine Gedanken kreisten unentwegt um meine Jobsuche und meine Zukunft. So lag ich da, Stunde um Stunde, hörte die Wellen rauschen. Schließlich ließ ich von meinen Gedanken und Sorgen ab, und begann die Zeit dem Gebet zu widmen. Mein Glaube war immer sehr wichtig für mich. Ich gehe zur Kirche, gelegentlich unterrichte ich freiwillig in meiner Sonntags-Schulklasse, ich lese die Bibel und ich bete. Dennoch kann ich nicht sagen, dass ich je zuvor mehrere Stunden an einem Stück dem Gebet gewidmet hätte.

Im Verlauf des Tages wurde mir klar, dass meine Siesta sich in eine Gebetszeit wandelte. Als meine Gebetszeit intensiver wurde, begann ich zu hören, wie Gott zu mir sprach, und ich begann wirklich zu verstehen, wie ich zuhören musste, was Gott mir durch meine Gebete offenbaren wollte. Nie zuvor hatten die Worte „Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin“ größere Bedeutung für mich, als an diesen drei Tagen in denen ich betete und Gottes spiritueller Führung lauschte.

Was Gott mir zu sagen hatte, war inspirierend; Gott rief mich auf zwei Dinge zu tun. Als Erstes hörte ich Gottes klare Aufforderung, die Jobsuche aufzugeben und mein eigenes Business zu starten. Ich konnte seine göttliche Richtweisung und Absicht für meine Karriere deutlich spüren, es war berauschend. Als Zweites wies Gott mich an meine Kenntnisse der Heiligen Schrift und meine Lebenserfahrung zu nutzen und das Evangelium mit anderen zu teilen. Der erste Teil war wirklich aufregend, mein eigenes Geschäft aufzubauen. Konnte ich das wirklich tun? Hatte ich wirklich was es braucht um so etwas zu schaffen? Ich war aufgeregt und nervös, aber auch zuversichtlich und sicher, dass Gott mich leiten und auf dem Weg begleiten würde. Der zweite Teil war jedoch verwirrend; das Evangelium verbreiten? Ich half manchmal freiwillig in der Sonntagsschule meiner Kirche, aber ich war nicht sicher, was Gott sonst noch vorsah. Doch an diesem sonnigen Tag am Strand mit Blick über das klare, blaue Wasser der Karibik, versprach ich Gott dem Weg, den er für mein Leben vorsah zu folgen, und ihn mich dorthin leiten zu lassen, wo er wollte, dass ich hinging.

Während der nächsten Monate, in denen ich meinen Glauben in das legte, von dem ich glaubte, dass Gott mich aufrief zu tun, startete ich mein neues Business. Ich nutzte bereits meine Erfahrung im Umfeld der Lernindustrie indem ich Beratung für einen Klienten anbot, doch die nächsten Monate verbrachte ich damit ein offizielles Beratungsbusiness aufzubauen. Ich gab dem Geschäft einen Namen und lernte was ich nur konnte darüber, wie ich daraus eine rechtmäßige Firma aufbauen konnte. In der Zwischenzeit meldete ich mich freiwillig dafür, öfter in der Sonntagsschule zu unterrichten, noch immer unsicher darüber was genau Gott mit seiner Aufforderung meinte, ich solle das Evangelium verbreiten. Doch Gott hatte einen Plan. Bald erfuhr ich, dass in unserer Kirche zeitnah ein neues Programm namens Alpha starten sollte. Alpha is eine neue, christliche Studie, ausgelegt für neue oder alte Mitglieder der Kirche, die ein tieferes Verständnis dafür erlangen möchten, was das Christentum ist, und warum es wichtig ist. Die Priester, die das Programm leiteten, luden mich ein, der Hauptredner für jede Alphasitzung zu sein. Dazu gehörte auch, meine persönliche Glaubensgeschichte zu teilen und eine themenbezogene Predigt über die grundlegenden Prinzipien des Christentums zu halten. Damals, an dem Strand in Mexiko, hatte ich ja keine Ahnung, was für eine mächtige Bestimmung Gott für mein Leben hatte. Für acht aufeinanderfolgende Sitzungen führte ich meine Arbeit mit dem Alpha Predigtamt in unserer Kirche fort und teilte die Nachricht des Evangeliums mit über 500 Menschen, die auf der Suche nach einem tieferen Verständnis ihres Glaubens waren. Dies Erfahrung mit Alpha führte mich auch dazu, mehr Zeit mit Unterrichten an der Sonntagsschule zu verbringen, und wurde aktiv in der Dallas Emmaus/Chrysalis Gemeinde involviert. Außerdem wurde ich ein zertifizierter Laienprediger in der United Methodist Church. Zehn Jahre später ist gedeiht meine Firma prächtig und bietet vielen Menschen einen Arbeitsplatz, auch einigen Mitgliedern meiner Familie.

Während der Tage des Gebets an diesem Strand, wurden meine Gebete erhört und Gottes Richtungsweisung war kristallklar. Als ich über dem blauen Wasser von Gottes majestätischer, karibischer See betete, wurde Gottes Offenbarung für mein Leben deutlich für mich. Deshalb der name Bluewater Learning.

Also, was sagt der Name nun aus?  Der Name sagt viel mehr, also nur die Worte aus denen er besteht und wir tragen die Überzeugung und die Verantwortung die der Name impliziert. Es geht um mehr als nur das Geschäft, es geht darum anderen auf dem Weg zu helfen, Dinge klarer zu sehen, herzlicher zu lieben und dem Einen näher zu folgen.

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